[Idee] ORE meets riskante Handlungen

Mechanismen & Würfel

[Idee] ORE meets riskante Handlungen

Beitragvon Nordmännchen » 30.01.2010, 15:53

Hallo Feraner...
ich war jetzt ne halbe Ewigkeit nicht mehr im Forum, da ich mich aus zeitlichen Gründen kaum noch mit Rollenspiel beschäftigen konnte... Und ja: ich leide darunter :cry:
Nun hab ich mal wieder ein paar Stunden in dieses schöne Hobby investieren dürfen - und mir kamen so ein paar Ideen.
Eine davon (von der ich nicht weiß, ob sie schon genutzt wird, ob jemand damit experimentiert oder ob ich sie jemals verwenden werde) schien es mir zumindest wert, sie Euch vorzustellen. Vielleicht mag ja jemand was damit anfangen...

OK, die One Role Engine gefällt mir persönlich ziemlich gut, und nun fiel mir auf, dass man ihren "Signature"-Mechanismus auch leicht abwandeln könnte:

- Charaktere absolvieren ihre Proben auf einen Wert von zwei bis acht (oder meinetwegen auch zehn)
- Die entsprechende Anzahl Würfel wird geworfen
- Dabie obliegt die Wahl der Würfelart (z.B. W6 bis W12; W4 vielleicht für Sonderfälle?) dem Spieler
- Bei mindestens einem Pasch gilt die Probe als gelungen
- Je höher die Augenzahl des Pasches, desto dramatischer ist der Effekt der Handlung
- Die Anzahl gleicher Würfel kann als zweite Information genutzt werden

Die Spieler können also selbst bestimmen, wieviel sie bei der Probe riskieren wollen: kleinere Würfel erhöhen die Chance auf einen Pasch (bis hin zum garantierten Erfolg), vermindern aber auch den höchstmöglichen Effekt. Dabei bleiben die zwei "Ergebnis"-Dimensionen der ORE (Weite und Höhe).

Kann mann mMn was mit anfangen, ist aber noch nicht testgespielt. Eure Meinung?
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Re: [Idee] ORE meets riskante Handlungen

Beitragvon neph » 01.02.2010, 08:27

Ich habe die ORE bisher immer als sehr gelungen empfunden.
Die Idee klingt lustig, aber ich denke, dass sie für mich "too much" wäre. Mit den beiden gekoppelten Wertebereichen bin ich ganz gut bedient.
Die Vorteile der ORE liegen für mich gerde im hohen Tempo beim Würfelschwingen (worauf ich persönlich gerne so wenig Zeit wie möglich verschwende) und gerade diesen Vorteil sehe ich da in Gefahr.
Zumal man von jedem Würfeltyp einen passenden Pool auf dem Tisch haben muss...
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Re: [Idee] ORE meets riskante Handlungen

Beitragvon Nordmännchen » 11.02.2010, 21:54

Hi Neph,

jo, nach einer kurzen Testsitzung, muss ich Dir teilweise rechtgeben. Vor allem die vielen benötigten Würfel können verwirren. Das Handling erwies sich dann aber als relativ schnell... nachdem wir uns erstmal damit angefreundet hatten, unsere "Risiko-Bereitschaft" immer auf's neue zu definieren.
Tatsächlich scheint es sinnvoll einen Normwürfel zu bestimmen (wir landeten beim W8) und sich dann auf einen "Safety-"Würfel (dann W6) und einen "Risiko-"Würfel (entsprechend W10) zu beschränken. (W4 und W12 wären damit frei für Sonderregeln...)

Insgesamt scheint es jedoch mehr eine Mechanik für ein strategisches Tabletop als für flüssiges Rollenspiel zu sein. Zusammen mit Pool-Splitting wurde es richtig witzig - eine kurze Eingewöhnung braucht es allerdings.

Dennoch lasse ich meinen Ausflug in die "Kniffel"-Mechanik auf weiteres dabei bewenden...
Danke und Grüße!
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